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Finanzen

Virtuelle Banken, Bancomaten oder persönliche Beratung?

Virtuelle Banken, Bancomaten oder persönliche Beratung?Der Finanzdienstleistungsmarkt befindet sich schon seit längerem in einem radikalen Strukturwandel. Zunehmende Internationalisierung des Wettbewerbs und Einkaufsindustrie, das verstärkte Auftreten von virtuellen Banken und anspruchsvollere Kunden haben zu einer deutlichen Wettbewerbsverschärfung geführt.

Es wird immer deutlicher: der Kontakt zwischen Kunden und Banken hat sich geändert. Leute haben weniger Zeit am Schalter zu stehen, und wollen, auch von zu Hause, bequem und schnell Ihre Rechnungen bezahlen. Weiterhin bieten Internetz-Bankabwicklungen, wie z. B. das beantragen von Überweisungen, auch die Möglichkeit zu jeder Zeit einzukaufen, egal ob das um Mitternacht, oder am Sonntag, ist.

In vielerlei Hinsichten hat das Bankengeschäft, in den letzten Jahrzehnten, eine Umwandlung erlebt. Weniger Kunden statten ihre Bank noch selten einen Besuch ab. Routinegeschäfte werden am Bancomaten vollzogen oder Zahlungsanweisen am persönlichen Computer, wo man Geldangelegenheiten ungestört und unbeobachtet erledigen kann. „E-Banking” bringt der Kunde, zu jeder Zeit, online Informationen über seine Vermögensverhältnisse und Kontostände und gehört inzwischen zum Alltag.

Die Bedeutung bleibt identisch ob man sie Direktbanken, Onlinebanken und Internetbanken nennt. Egal wo in der Welt, ob das nun in die Niederländischen Antillen, die Schweiz, Kanada, Deutschland oder Italien ist, handelt es sich hier um Banken ohne Schalter, die Ihre Dienstleistungen ausschließlich über Telefon, Internet oder andere elektronische Kanäle erbringt. Der Haken… auch mit Call-Center-Mitarbeiter gibt es oft keine, oder unbefriedigende Beratung!

Die krisengeplagte Ort-Banken haben die Tatsache des zunehmenden Klientenverlustes erkannt und bringen deswegen nun mehr und neuere Internet-Angeboten. Um von dem Boom zu profitieren, gründen viele Banken Direktbank-Töchter, die z. B. Baufinanzierungen, oder Konsumentenkredite zu günstigeren Konditionen anbieten als in der Filiale.

Keiner wird es bestreiten: die moderne Informationstechnologie hat das Bankwesen im Blitz verwandelt. Auch ohne große Search Engine Suche, und trotz praktischen Informationen brauchen, in bestimmten Fällen, die Kunden weiterhin die individuelle Betreuung. Sie erfordern jemand, der mit ihnen im selben Raum sitzt und aufmerksam zuhört, Sicherheit anbietet und genau versteht mit welchen Problemen die Kundschaft konfrontiert wird… eine vertraute Person, die man noch ohne Passwort etwas fragen kann.

Wird die virtuelle Bank auf Dauer diesen zunehmenden Wettbewerb gewinnen, und die traditionellen Banken total verdrängen? Ich bin zwar keinen Propheten, aber meiner Meinung nach, sicherlich nicht!

Banken auf der Welt-Weiten-Vernetzung sind nicht länger eine Vision. Sie sind eine Wirklichkeit die ständig wächst und immer mehr Macht über unseren finanziellen Angewohnheiten kriegt. Wir sind total begeistert, vergessen dabei aber manchmal, dass diese neue Entwicklung auch seine Schattenseiten hat. Drohungen wie Viren, Würmern oder Phishing (Zusammenstellung von «password» und «fishing») sehen häufiger das Licht, genau wie Emails von Betrügern die versuchen via gefälschte Websites persönlichen Daten zu erwerben. Man soll sich also genau überlegen wem man seine sensiblen Daten anvertraut. Gesundes Misstrauen hat noch keinen geschadet und einen Zurückruf behebt manchen Zweifel – auf fast jeder Web Site befindet sich eine Telefonnummer.

Wie kann man sich weiterhin auf diese neuen Banking-Angewohnheiten vorbereiten? Denken sie daran: es fällt schwer einen Schwindler in Ghana zu verhaften! Mit der Verwendung von so genannten Programmen zum Passwortmanagement mit Verschlüsselung stoppen sie schon manchen Eindringling seine Nase in ihren Affären zu stecken, aber das alleine reicht nicht.

Einige weiteren Tipps Ihr Internetkonto zu schützen:

Machen sie keine Bankabwicklungen auf fremde Computer. Auch wenn sie die Maschine ausschalten kann der nächste Benutzer, vielleicht einen Defraudant, sich an Ihre Daten heran machen.
Das gilt auch für abgedruckte Unterlagen, oder irgendwelche andere Bankzetteln. Besser alles gleich aufräumen!
Richten Sie Ihren Arbeitsplatz so ein, dass Passanten unmöglich einen Blick auf Ihren Monitor werfen können. Auch dafür sorgen, dass nach einer gewissen Leerlaufzeit der Bildschirmschoner mit Passwortschutz aktiviert wird… genau wie Ihr Computer beim Anstellen ein Passwort haben soll, damit gerissene Betrüger oder neugierige Kollegen den Zugang verweigert bleibt.
Ihre persönlichen Passwörter auf jeden Fall nirgends aufschreiben. Braucht das Gedächtnis doch Hilfe können sie die Angaben in einen Text anbringen. Es kann ja immer sein, dass sie gerade etwas studieren oder ihre Eltern einen Brief schreiben. So weckt es keinen Argwohn, wenn es in Schwindler-Hände gerät.
Passwörter sollen eine Länge von mindestens 6 bis 8 Zeichen beinhalten (egal ob sie Buchstaben oder Nummern mischen). Wechseln sie aber die Passwörter periodisch um. Je komplexer Ihr Passwort ist, desto mehr Sicherheit es bietet.
Verwenden sie ein aktuelles Virenschutzprogramm, das Dateien beim Zugriff auf gefährliche Inhalte überprüft. Bei einen PC „Crash“ können sie wichtigen Akten für immer verlieren.
Hoax-Mails von Unbekannten können für den PC und die Sicherheit Ihren privaten und finanziellen Angaben gefährlich sein. Cyberkriminelle verstecken sich gern hinter seriös wirkenden Absenderadressen. Vorsichtig sein wenn sie bestimmten intriganten Nachrichten, oder E-Mail-Anhängen öffnen. Es besteht die Chance, dass sie dabei Ihren PC infizieren und er infiltriert wird. Die beste Reaktion: die Mails einfach ignorieren und gleich löschen. Wenn es sich wirklich um etwas unheimlich Wichtiges gehandelte hat, wird man sie schon versuchen auf anderen Wegen zu erreichen.